asien
in wien und umgebung
zuerst
die fixsterne am wiener asienhimmel
universitätsinstitute
institut
für japanologie/ universität wien
institut
für sinologie/ universität wien
forschungsinstitut
fuer asienstudien an der wirtschaftsuniversitaet wien (ifas)
ein erster blick auf die uni-institute,
wo sich die profis mit asien beschäftigen, sollte ein ausgangspunkt
sein. tatsächlich sind die wiener institute so etwas wie zentren,
nicht nur der forschung und lehre, auch der information. engagierte webmaster,
denen es ein anliegen ist, die bande in richtung osten nicht abreissen
zu lassen, sorgen dafür, daß die seiten immer dicht gedrängt
sind mit aktuellen informationen. akademische forschungskreise nützen
das www als informationsbasis für ihre tätigkeit, die nur allzu
oft im verborgenen blüht. die themen sind aktuell, kritisch und interessant.
man sollte unbedingt vorbeischaun und auch kommentare hinterlassen. vielleicht
bekommt man auch lust auf einen besuch einer öffentlichen vorlesung
(die gibt es auch in deutscher sprache).
doch vorsicht: die herrschaften haben
keinerlei berührungsängste mit chinesisch oder japanisch oder
koreanisch etc.: es kann also durchaus auch vorkommen, dass ein normaler
computer buchstabensalat anzeigt - sorry.
das forschungsinstitut
fuer asienstudien an der wirtschaftsuniversitaet wien (ifas)
ist relativ neu und seine hauptthemen
sind - eh klar - wirtschaft in asien. die herrschaften scheinen ganz
schoene kapazunder zu sein, in allen welten zu hause und bereiten gerade
eine publikation vor - ifas-forum - , die erste nummer hat schwerpunkt
china.
am institut
für sinologie werden etwa die folgenden drei großen internet-projekte
betreut, an denen keiner vorbeikommt, der irgendwie mit asien zu tun hat.
hier gibt es zahllose links, diese alleine aufzuzählen würde
jeden rahmen sprengen:
china
www virtual library
singapore
www virtual library
internet
guide for china studies.
museen
mak-österreichisches
museum für angewandte kunst
museum
für völkerkunde
und nach den uni-instituten kommen die
beiden wiener museen mit großen aisiatika-sammlungen.
beide haben permanente schausammlungen,
sie versuchen so aktiv zu sein wie man sie läßt um im rahmen
des möglichen den museumsgrundsaetzen "sammeln-bewahren-vermitteln"
gerecht zu werden. das heißt auf gut deutsch: es gibt öfters
führungen zu asiatischen themen und auch ausstellungen. zugegeben:
man ist eher china und japan fixiert, im museum für völkerkunde
wird auch noch die welt des himalaja professionell betreut. beide institute
sind noch nicht sehr virtuell unterwegs, aber - so hoffen wir - das kommt
schon bald.
beide museen haben auch öffentlich
zugängliche fachbibliotheken mit reicher literatur zu kunst und kultur
asiens - die des MAK ist
sogar am wochenende und an feiertagen
offen.
in den shops gibt es kataloge und postkarten,
im design-shop des mak kann man ab und zu auch design made in japan finden,
leider aber nur ab und zu.
Das institut für japanologie ist
so nett einen beitrag zur geschichte beider museen auf www anzubieten,
und zwar zur geschichte der wiener
siebold-sammlung. fortsetzungen sind in arbeit.
in der ostasiensammlung
des mak laeuft momentan ein grosses projekt zur ukiyo-e - sammlung
des mak. immerhin liegen hier rund 4500 japanischer farbholzschnitte !!
alle bilder werden zunaechst in druckfaehiger qualitaet eingescannt, momentan
arbeitet man an einem dreisprachigen katalog - deutsch, englisch u. japanisch
- und so gegen das jahr 2002 wird der gesamtkatalog auf cd-rom erscheinen
- hoffentlich.
ansonsten gibt es im mak jedes jahr maerz-april
eine ukiyo-e-ausstellung - 1999 von hiroshige die serie der ansichten
aus den 60 provinzen.
ausserdem ist es 1999-2000 genau hundert
jahre her, dass in wien die bis dahin umfangreichste hokusai-ausstellung
gezeigt
wurde, mit immerhin ueber 600 werken. demnaechst wird damit begonnen, diese
ausstellung zu rekonstruieren und ende des jahres auf cd-rom zu veroeffentlichen.
interesse an einer voluntaer-mitarbeit??
mailto: ostasienabteilung am mak
das museum fuer
voelkerkunde
beginnt dieses jahr
mit dem umbau. momentan werden alle objekte verpackt und deponiert -
fuer die naechsten FUENF jahre unzugaenglich deponiert! solche aktionen
sind der groesste schaden, den ein museum erleiden kann. wir wuenschen
dieser einmaligen sammlung, dass sie nicht das schicksal des technischen
museums erleidet. wer also das voelkerkundemuseum noch sehen moechte, muss
sich beeilen.
andere
sammlungen in und rund um wien mit bedeutenden beständen
asiatischer
objekte und kunstwerke
kunsthistorisches
museum wien
hier befinden sich kuriose und kostbare
objekte, die über die kunst- und wunderkammer in ambras in diese größte
sammlung österreichs eingang fanden. auf ambras bei innsbruck befindet
sich etwa eine samurai-rüstung, die im 17. jahrhundert von einer japanischen
delegation nach europa dem kaiser überreicht wurde. auch die ältesten
ryuku-lackarbeiten kamen über ambras nach österreich. keine riesengroße
sammlung, aber eine sehr wichtige.
ehem.
hofsilber- und -tafelkammer in der hofburg
die tafelkammer hatte zu kaisers zeiten
für die verpflegung seiner majestät zu sorgen. natürlich
kamen da auch so manche japanisches oder chinesisches service auf den tisch.
vor allem im laufe des 18. jahrhunderts hat sich hier einiges angesammelt,
das durchaus sehenswert ist. ein eigener raum ist für japanische und
chinesische porzellane und prunkstücke reserviert. alles sehenswert
und beste qualität.
österreichische
nationalbibliothek
für bücherwürmer die erste
sammlungsadresse in wien. abgesehen davon, daß literatur aus
und zu asien laufend besorgt wird, hat die nb hervorragende historische
bestände, deren schoepfer auch international klingende namen haben.
nur zwei (asiatische) beispiele:
vater und sohn siebold - ersterer
der große japanforscher aus der 1.h. 19.jh., zweiterer sein sohn
und ebenfalls manischer sammler kurz vor 1900 - legten den
grundstein für die sammlung japanischer druckwerke aus der edo-zeit.
der diplomat und sinologe arthur von
rosthorn - bekanntester ausspruch: "wenn ich chinese wäre, wäre
ich boxer" - wiederum überlies seine große china-bibliothek
.
hervorragende bestände - bestens
katalogisiert obendrein!
st.
gabriel in mödling
sammlung des missionshauses, eher ethnographisch
ausgerichtet, aber durchaus qualitätvoll und intertessant. betrifft
mehr die asiatischen "randreiche".
burg
forchtenstein in burgenland: esterhazy'sche - wunderkammer
wer hätte das gedacht? burg forchtenstein
kann mit einer rarität aufwarten.
denn wie ihre kaiserliche hoheit seinen
tisch mit asiatika zierte, so taten auch die fürsten: ende 18. und
anfang 19. jahrhundert ging es den esterhazy recht gut, sodaß sie
sich chinesischen nippes in gold fassen ließen um ihre großen
festtafeln zu schmücken. meist haben diese kleinigkeiten die stürme
der zeit nicht überlebt, dort aber sind sie noch da, in einer vielzahl,
die erstaunen läßt. man stelle sich den kunstgenuß
vor: tafelmusik von haydn hören und eine kleinen türkisblau glasierten
dickbauchbuddha als kerzenhalter vor sich... für chinoiserie-freaks
ein geheimtip!
ausstellungen
in und rund um wien
laufende ausstellungen befinden sich auf
der aktuellen informationsseite
vereine
- institute
österreichische gesellschaft
für chinaforschung ö.g.c.f
wickenburggasee 4
A-1080 wien
info tel 406 97 93, fax
406 97 94
wie der name schon sagt. hier geht es
um china - und zwar sehr professionell und teilweise auch offiziell: alle
politischen parteien sind im vereinsvorstand vertreten.
ein sehr dichtes programm - vortragsreihen,
lesungen, kurse, führungen, ausstellungen, und reisen werden das ganze
jahr über angeboten. ein eigenes semester-programm liegt auf und wird
auch an interessenten versandt. ausserdem erscheint einmal jaehrlich ein
"report" mit interessanten beitraegen zu china und oesterreich
die oe.g.c.f. ist deklariert VRC-nahe,
hat aber auch mit den anderen staaten und gebieten wie taiwan, tibet etc
keine beruehrungsaengste.
nippon - österreichisch-japanische
gesellschaft
floragasse 7
A-1040 wien
tel. u. fax: 504 05 45
sekretariatszeiten: mo, mi, fr: 14-17
uhr
wie der name schon sagt - hier geht es
um japan: aber bei weitem nicht so aktiv wie das china-pendant. veranstaltet
wird ein schütteres programm, das von vortraegen und fuehrungen bis
zu jaehrlichen weihnachtsfeiern reicht. monatlich wird eine vereinszeitschrift
"die bruecke" herausgegeben, in der vor allem die vereinsaktivitaeten nacherzaehlt
und aufgelistet werden.
japanisches informations-
und kulturzentrum
das kulturinstitut der japanischen botschaft
schottenring 8
a-1010 wien
tel.: 533 85 86
im gegensatz zu vielen anderen botschaften
sind die japaner sehr aktiv auf dem gebiet der kultur, und vor allem: sie
sind oeffentlich. in eigenen, neu hergerichteten raeumlichkeiten mitten
in der innenstadt gibt es nicht nur eine beachtenswerte, allgemein gehaltene
bibliothek und japanische tageszeitungen, es gibt eine videothek, man kann
aber auch schallplatten, videos und buecher borgen, es liegen gratisinformationen
ueber japan auf, es werden sogar laufend kleinere ausstellungen und filmwochen
(in originalton) veranstaltet. die mitarbeiter sind die freundlichkeit
und hilfsbereitschaft in person.
informationsschrift zu eigenen aber auch
anderen japanbezogenen veranstaltungen wird monatlich die hochglanzzeitschrift
"japan - heute&morgen" herausgegeben und auch zugesandt.
darueberhinaus ist das kulturzentrum auch
anlaufstelle der japan foundation - japan-stipendiaten kuenstlern und ausstellungsmachern
eine wohlbekannte adresse...
afro-asiatisches institut
türkenschanzstr.3
1090 wien
info tel. 310 51 45
die sino-asiaitsche welt ist hier nicht
vorrangig. es geht vielmehr um die integration afro-asiatischer studenten
in das wiener alltagsleben, sowie um die vermittlung von deren kulturen.
und das hat wien schwer noetig!
wer also kontakte und informationen aus
erster hand sucht ist hier richtig aufgehoben!
vhs-stöbergasse-polycollege
1050 wien stöbergasse 11-15
info tel 54 666
die stoebergasse, wie diese volkshochschule
in wien als begriff schon etabliert ist, fährt primaer kein asienprogramm,
hat aber offenbar ein auge auf diesen kontigent geworfen: es vergeht praktisch
keine woche, in der nicht mindest einmal ein film oder vortrag am programm
steht, der fuer asien-interessierte empfehlenswert ist. so ist die stoebergasse
also eine durchaus zu beachtende adresse. es wird ein eigenes programm
aufgelegt und an interessierte versandt.
filmcasino
margaretenstrasse 78
1050 wien,
tel. 581 39 00 10
fuer das filmcasino gilt eigentlich
dasselbe wie fuer die stoebergasse: nicht immer, aber immer öfter.
en bloc werden hier zu bestimmten themen
zyklen abgehalten.
programme werden versandt
filmmuseum
augustinerstrasse 21
a-1010 wien
tel info: 533 70 54
mitten in wien gelegen im gebaeude der
graphischen sammlung albertina mit einem der angenehmsten kinosäle
wiens - der vordermann kann noch so lang sein, er stört nicht, und
vor den sitzen gibt es kleine tischchen, auf denen man auch notizen machen,
noch besser aber lümmeln kann - werden hier monatsweise themen- oder
personaliazyklen gezeigt. sich zu informieren, wann welche filme gespielt
werden, ist auch fuer asienfreunde lohnend. programm wird zeitgerecht gedruckt
und auf wunsch versandt. (vielkinogeher sollten sich eine mitgliedschaft
ueberlegen)
votiv studio
waehringerstrasse 12
1090 wien
tel. info: 317 35 71
asien unter anderem - aber: in originalsprachen!!
buddhistisches zentrum
1010 wien fleischmarkt 16
info tel 513 98 36, 876 54 34
hier befindet sich der Knoten aller buddhistischer
Vereinigungen. Es wird ein sehr reichhaltiges programm angeboten. ein eigenes
programm liegt auf und wird auch versandt.
österreichische
orient gesellschaft
1010 wien dominikanerbastei 6/6
info tel. 512 89 36
und bitte uns nicht zu
vergessen ....
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