Apotheke im Hartmannspital

1050 Wien, Nikolsdorfergasse 26 - 36

 

 

Die eigene Anstaltsapotheke garantiert die optimale medikamentöse Versorgung der Patienten.

"Wohlangebrachte Trostworte verwandeln sich in Arzneien und alles, was die Seele aufrichtet, stärkt auch den Körper."

(Seneca)

  Geschichte der Apotheke:

Die Konzession zum Betrieb einer Anstaltsapotheke besteht seit der Gründung des Hartmannspitals im Jahre 1865.
Die kurz zuvor gegründete Schwesternkongregation erhält die Bewilligung

"zur Errichtung und Erhaltung eines Spitales für unentgeltliche Pflege von armen Kranken, in dem auf der Wieden gelegenen Hause Hartmanngasse Nr. 7 aus eigenen Mitteln, ohne irgend einen öffentlichen Fonds im Anspruch zu nehmen."
(Aus dem Originaldokument des k.k. Staatsministeriums vom 18. Sept. 1865, Z 18497/1907).

Neben anderen Bestimmungen erfolgt die Anweisung, eine Anstaltsapotheke und ein Laboratorium nach dem Vorbild des St. Elisabethspitals auf der Landstrasse, Wien III, einzurichten.

Der nächste Bescheid über die Anstaltsapotheke ist ein Erlaß des Bundesministeriums für soziale Verwaltung: "Die Klosterapotheke des Hartmannspitals, Wien V, gilt als eine Apotheke nach den Bestimmungen des § 61 des Apothekengesetzes vom 18.12.1906 RSR L Nr. 5 1907.

Diese Apotheke war im Klostergebäude, Hartmanngasse 7-11, untergebracht. Die Einrichtung - eine Tara, zwei Holzglasvitrinen mit Goldverzierungen, sowie Regale für Standgefäße - sollen nach mündlicher Überlieferung von der "Alten Hofapotheke" stammen. Diese Einrichtung ist noch unverändert vorhanden, wenn auch die Räume nach der Standortverlegung der Apotheke umgewidmet wurden.

 

 

Mit der Erweiterung des Hartmannspitals durch einen Neubau in der Nikolsdorfergasse, übersiedelte auch die Apotheke in den neuen Trakt.
Am 22. Dezember 1977 wurde vom Magistrat der Stadt Wien der Betrieb der neuen Apotheke genehmigt (MA16 - Ap283/1/72) unter der Leitung von Sr. Walfriede - Mag. pharm. Nowotny Berta und deren Vertretung Sr. Hilda - Mag. pharm. Daurer Elisabeth.
1994 wurden zusätzliche Lagerräume und ein Zytostatikaraum eingerichtet.

 

Ein Blick in die nach der Apothekenbetriebsordnung eingerichteten Räumlichkeiten mit modernen Ladenschränken zur alphabetisch-übersichtlichen Lagerung der Arznei-Spezialitäten läßt auch die Vorliebe für alte Requisiten erkennen. Alte Waagen und Standgefäße schaffen eine Brücke zwischen Gegenwart und Tradition.

 

Seit 1988 wird die gesamte Lagerhaltung und Medikamentengebarung über EDV abgewickelt. Ebenso stehen Programme vom Österreichischen Apothekerverlag für wissenschaftliche Informationen zur Verfügung und werden von den im Krankenhaus beschäftigten Ärzten sehr gerne in Anspruch genommen.
(SIS - Spezialitäteninformationssystem, Interaktionen, CD Info-Drugs-ABDA Datenbank International, Reisetips vom Apotheker - WHO usw. ...)

  Arbeitsbereiche:
  • Einkauf, Vorratshaltung, Herstellung und Abgabe der Arzneimittel

  • Identitätskontrollen, Kontrolle des Arzneimittelvorrates auf den Stationen und der Röntgenabteilung

  • Fachgerechte Entsorgung

  • Herstellung von Einzelrezepturen: Dermatika, Ophthalmika, Spezialrezepturen für Röntgen und Physikoabteilung.

  Pharmazeutical Care!"

Die Apotheke leistet ihren Beitrag zu einer optimalen Gesundheitsversorgung der Patienten und zur Steigerung der Lebensqualität, weil die individuelle Arzneimitteltherapie einen wesentlichen Teil bei der Behandlung jeder Krankheit beiträgt.

  Homöopathische Heilkunst - Phytotherapie

auch dafür bekunden einige Ärzte ihr besonderes Interesse und erhalten durch die Apotheke fachkundige Informationen.

"Der Herr läßt die Arznei aus der Erde wachsen und ein Vernünftiger verachtet sie nicht" - Sirach 38,4

 

Die Alternativmedizin ist Heilmittel für Seele und Leib, denn der emotionell gesunde, positiv denkende Mensch findet schneller Genesung, als einer der von Angst und Sorge geplagt wird.

EID von 1667 in Originalschrift

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