In der Mitte des vorigen Jahrhunderts fand sich eine Gruppe christlich gesinnter Krankenschwestern in einem Wiener Bezirksspital - dem ehemaligen Wiedner Spital - zusammen, die sich mit großer Opferbereitschaft und Liebe der Pflege der Kranken widmeten und mit Eifer darnach strebten, eine eigene Ordensgemeinschaft zu gründen. Aufgrund ihrer Weltanschauung mußten sie wenige Jahre nach der Ordensgründung das Wiedner Spital verlassen.
| 1865 | Erteilung der Bewilligung zur Errichtung und Erhaltung eines eigenen Spitals in Wien 5., Hartmanngasse 7 durch das k. k. Staatsministerium. | |
| 1889 | Das Spital wird neu gebaut und auf eine Kapazität von 80 Betten Vergrößert. In den folgenden Jahren waren die Schwestern bemüht, durch Aus- und Umbauten kontinuierlich den medizinischen und technischen Standard zu verbessern. | |
Während der beiden Weltkriege diente das Spital als Lazarett für verwundete Soldaten und auch zur medizinischen Versorgung von Bombenopfern unter der Zivilbevölkerung. Der Grundsatz, alle Kranken mit gleicher Liebe und Sorgfalt zu pflegen und ihnen neben dem leiblichen auch einen geistigen Dienst zu erweisen, gehörte schon von Anfang an zur Identität der Ordensgemeinschaft.
| 1947 | wird der Status Belegspital erstmals in einem durch die damalige MA 16 genehmigten Statut erwähnt, d.h. es besteht freie Arztwahl. | |
| 1959 | Die Wiener Landesregierung stellt per Bescheid die "Gemeinnützigkeit" unseres Krankenhauses fest. | |
| 1977 | Eröffnung eines Neubaues, die Bettenanzahl wird dadurch verdoppelt. | |
| 1979 | wird mit Bescheid die Änderung der Bezeichnung von Klosterspital auf Hartmannspital gesundheitsbehördlich bewilligt (bis dahin wurde diese Bezeichnung aufgrund der Adresse nur im Volksmund verwendet). | |
| 1993 | ermöglichte ein weiterer Zubau die Verlegung aller Bettenzimmer aus dem Altbau in den modern ausgestatteten neuen Trakt, ebenso wurde das Röntgeninstitut dorthin verlegt und eine Physikalische Abteilung sowie eine Intensivbehandlungs-Einheit neu geschaffen. |
|
| Seit 1995 ist dem Röntgen ein CT-Institut angeschlossen. | ||
Als Ordenskrankenhaus sind wir nicht nur bestrebt, die medizinisch-technische Ausstattung ständig auf den neuesten Stand zu bringen, sondern vor allem hohe Qualität in der medizinischen und pflegerischen Betreuung anzubieten. Aus der Kraft christlicher Nächstenliebe bemühen wir uns auch heute, mit Freude und Engagement den Kranken als Person und Persönlichkeit in den Mittelpunkt unseres Wirkens zu stellen.