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Betriebstechnik - Grundlagen
Nachdem man sich für dieses schöne kommunikative Hobby entschieden hat, gilt es ein leistungsfähiges und den gesetzlichen Vorschriften (Funk- und Fernmeldegesetz) entsprechendes „Equipment" zu besorgen. In beiden Fällen sollten Anfänger sich den erfahrenen Ratschlag bei einem bekannten Funkclub oder bei einem routinierten Funker einholen. Man spart sich damit Zeit und Geld in der Anfangsphase. Außerdem wäre eine Club-Mitgliedschaft bei solch einem technischen Hobby unter gesetzlichen Vorgaben, informativ, sinnvoll und billig! Es gibt die einfache Möglichkeiten eines mobilen Handfunkgerätes, ein Mobilgerät im KFZ, sowie einer Fixstation für zu Hause (im „shack"). Kosten eines guten neuen Handfunkgerätes dzt. ca. 180 €. Einer Mobilstation dzt. ca. 225 €, einer guten Heimstation ca. 300 € und darüber. Einschlägige und dem FCB bekannte Fachgeschäfte werden empfohlen, da auch an ev. spätere Reparaturmöglichkeiten gedacht werden muss! Notwendiges Equipment für den einfachen analogen CB-Funk, Tipps : Transceiver: (Sende- und Empfangsgerät - 27 MHz) FM moduliert, 40 FM Kanäle, max. 4 Watt, Handfunkgerät, Mobil- oder Heimgerät - 50 Ohm Ausgangsimpedanz. Generell bewilligt in Österreich oder einem EU Land – CEPT. SSB – Modulation ist derzeit verboten!! Netzgerät – ca. 3-5 Ampere, bei Mobilgeräte im Heimbetrieb - für 12 Volt Betriebsspannung Antenne: Vertikal polarisierte Stabantenne,50 Ohm, Rundstrahlantenne ¼ Lambda (2,75 m), ½ (5,5m von 11)oder 5/8 Lambda. Ca. 2 bis 4 dB Antennengewinn(4 Watt FM bei 2dB = ca. 6,32 Watt Sendeleistung incl. Antennengewinn möglich. Je länger die Antenne, um so wirkungsvoller ist ihre Leistung (Schattenwirkung)!! Antennenerdung ist sinnvoll, falls notwendig Blitzschutz. Sicherheit geht bevor !! Richtantennen sind generell verboten.
Antennen Koaxkabel, je nach Länge entsprechende Typen mit geeigneten Dämpfungswerten wählen. RG 58 U (dünn, für KFZ, bis max. Halbwelligkeit 5,5m), RG 213 U (bis ca. 33 m) ideales CB- Kabel, 50 Ohm Aircom plus (beste Dämpfungswerte!) für Kabelüberlängen - 50 Ohm. Auf Welligkeit (11m Band – 11m = 1 Welle) ½ , ¼, 1 ½ - etc. Welligkeit, ist beim Zuschneiden der Kabellänge zu achten. Kann u.U. zu SWR- Beeinträchtigungen führen!
PLL- Koaxkabelstecker - hier ist auf fachmännisches Skrimpen und Löten zu achten !! Im Freien abdichten, Wasserdichtheit notwendig!! Stehwellenmessgerät - (27 MHz)– sollte ebenfalls nicht fehlen, um die richtige Antennenanpassung (SWR 1,00 – max. 1,5) finden zu können. Verhältnismessung der Sendeleistung und der reflektierten Leistung: Ausgangsleistung 4 Watt bei SWR- Verhältnis 1,5 = Sendeleistung 3,84 Watt (reflektierte Leistung, Verlust 0,16 Watt). Achtung: sämtliche aktiven, mit einer Stromquelle versorgten Verstärkerelemente des Senders oder Empfängers sind in Österreich verboten. Naturgemäß sind die Antenne und das Koaxkabel (inkl. Stecker) die anfälligsten und schwächsten Punkte unserer Funkanlage, daher ist gerade hier stärkstes Augenmerk und höchstes Qualitätsbewusstsein zu legen. Mindestens genauso wichtig zu erwähnen ist der Antennenstandort, der nach Möglichkeit hoch und frei gewählt werden soll, um einer optimalen Ausbreitung unserer Funkwellen (elektromagnetischen Wellen) wenig Hindernisse entgegen zu stellen. Da das 11m Band (CB- Band, bei 27 MHz) überwiegend Bodenwellen und wenig Raumwellen charakterisiert, ist eine quasioptische Ausbreitung bei normalen Ausbreitungsbedingungen die Regel. Eine Ausnahme sind z.Bsp. Zeiten von „Sporadic E", Atmosphärenaufladung (hauptsächlich im Sommer tagsüber), wo aufgrund der nun möglichen Raumwellenumlenkung „DX-Überreichweiten" meist am Tage erzielt werden können.
Dachboden-, Balkon- und Fensterantennen sind u.U. nur weitere Notlösungen. Eine normale Reichweite einer guten CB- Station wäre z.Bsp.: Stadtkern 10 km, ideal ¼ Lambda Groundplane Antenne (kugelförmige Abstrahlung) Stadtrand 15 km Flachland 25 – 30 km, ideal 5/8 Lambda Groundplane Antenne (flache Abstrahlung) Wasseroberfl. 35 – 40 km Von Baden aus, lässt sich geographisch das Wiener Becken (quasioptisch) gut im CB- Funk arbeiten. Mobil verbessert sich ein erhöhter Standort vehement in seiner Funk- Reichweite. Wir hoffen Euch damit einen kurzen Überblick über ein einfaches Einsteiger- Equipment gegeben zu haben und sind sicher, dass Ihr damit ein solides Grundwissen für das „Funkhobby" CB- Funk (Citizen Band), Jedermannfunk besitzt. Selbstverständlich stehen wir Euch für Fragen und Unklarheiten gerne zur Verfügung.
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BETRIEBSTECHNIK - Grundlagen, digitale Datenübertragung – Packet RadioFür fortgeschrittenen CB- Funker besteht auch die Möglichkeit der digitalen FM- Aussendung, vorwiegend auf den Kanälen 24 (27,235 MHz) und 25 (27,245 MHz) des CB- Bandes ( von 26,965 MHz bis 27,405 MHz, Kanäle 1 – 40), mithilfe eines geeigneten (entsprechende Hubeinstellung) CB- Transceivers. FM Sendeleistung max. 4 Watt. Seit 1995 erlaubt, kann allerdings mit erheblich mehr technischem Aufwand, Computer, Computersoftware, ein Modem (Modulator – Demodulator) oder ein TNC ( Terminal Node Controler) sowie ein auf den Mikrofonanschluss speziell abgestimmtes Modemkabel, Packet Radio betrieben werden. Ein TNC ist höherwertiger, da er zusätzlich zu den Modemaufgaben noch bestimmte Arbeiten des PC autonom übernehmen, speichern kann, ohne dass der Computer eingeschaltet ist. Funktionsweise: vom Computer stammenden Daten ( z.Bsp. eine faxähnliche Nachricht), werden mittels Modem oder TNC in digitale „ja“ und „nein“ Signaltöne demoduliert. In Daten-Paketen (bursts) überfunkt - der Empfänger demoduliert wieder zurück in Computerdaten. Normale Übertragungsgeschwindigkeit 1200 Baud. Im Amateurfunk auch 9600 Baud möglich. Jedes Datenpaket hat eine konkrete Länge und Kapazität. Jedes Paket enthält Rufzeichen des Absenders und des Empfängers sowie eine Codierung (7 bit - ASC II - Code). Mit Hilfe der Codierung wird die Richtigkeit der Übertragung geprüft und danach, falls gegeben - bestätigt. Unbemannte Digipeater (Übertragungsstationen) sind im CB- Funk verboten. Wir beraten und helfen Euch gerne bei der Installation einer CB PR- Anlage.
BETRIEBSTECHNIK - Kurzstreckenfunk, LPD u. PMREine weitere Möglichkeit bewilligungsfrei und billig zu funken ist die Möglichkeit LPD (434 MHz, 69 Kanäle - 0,1 Watt) u. PMR ( 446 MHz, 8 Kanäle – 0,5 Watt) Handygeräte zu benützen. Dafür sind nur handmobile Geräte mit fixen Miniantennen verfügbar und erlaubt !! Die Geräte haben im Gegensatz zum Citizen Band eine wesentlich kürzere Reichweite – 1-2 km, günstigstenfalls bei freiem Sichtkontakt bis 5 km. Nach unseren Erfahrungen kommen diese handlichen, kleinen Mobilgeräte – Preis 75 – 250 €, günstige 2er Sets werden ebenfalls angeboten ab 105 € - nur für den vorgesehenen mobilen Kurzstreckenfunk, wie z. Bsp. Wandern, Baustellen, Segeln, Paragleiten und Detektive ideal zum Einsatz. Wenn Sie weitere Funk- Distanzen bewilligungsfrei bearbeiten möchten, empfehlen wir nach wie vor das bewährte CB- Band – 11m Band (27 MHz, 4 Watt !!)
Carlos Für unsere Erfahrungstips keine Gewähr und Haftung ! |
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