Österreichisches Papiermacher-Museum  Museum für Papier & Druck
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Pfeil Automotive 2007 - Automobilcluster - 27. September 2007
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Pfeil Papier Kunst Fabrik - Vernissage - 2. Juli 2007
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Automotive 2007 - Automobilcluster

27. September 2007
(Pressekonferenz mit Landeshauptmann Pühringer im Feuerwehrmuseum)


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50 Jahre Schulverein der Österr. Papierindustrie

14. September 2007


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Papier Kunst Fabrik - Vernissage

22. Juli 2007
zur Ausstellung gibt es einen Katalog (€ 12,-), den wir gerne zuschicken

 

PAPIER KUNST FABRIK
Walter Weer, Josef Adam Moser & Herwig Zens


Eröffnung: Sonntag, 22. Juli 2007, 17.30 Uhr
Ausstellung: 23. Juli 2007 bis 20. September 2007
Dienstag bis Sonntag 10 bis 16 Uhr

 

Das Österreichische Papiermachermuseum etabliert sich immer mehr zum Zentrum der Papierkunst in Oberösterreich.
Nach der äußerst erfolgreichen internationalen Papierkunstausstellung "Paper Road" vom Jahr 2006 werden dieses Jahr unter dem Titel „Papier Kunst Fabrik“ Arbeiten von Walter Weer und Josef Adam Moser gezeigt.

Papier, als alltägliches Material, umfasst Zeitungen, Bücher, Poster, Geschenkpapier und wird mit unterschiedlichen Bereichen, wie Information, Kommunikation und Konsum in Verbindung gebracht. Ebenso vielseitig präsentiert sich das Material Papier per se; wie zum Beispiel englisches Aquarellpapier, indisches Büttenpapier, handgeschöpfte Unikate oder Schreibpapier. Papier und Karton ist unter anderem auch die Erweiterung des Skulpturenbegriffes zu verdanken.

Sowohl Josef Adam Moser als auch Walter Weer arbeiten im Bereich dieses erweiterten Skulpturenbegriffes. Die Gattungsüberschreitung der beiden Künstler schafft ein neues Konzept von Raum und Zeit, welches sich im Auge des Betrachters formt.

Walter Weers Werke beinhalten eine zerbrechliche Dynamik, die besonders durch die Leichtigkeit des Materials Papier entsteht. Gute Formbarkeit, Transparenz, Fragilität, Verletzbarkeit und der Reiz einer besonderen Haptik zeichnen dieses Material aus. Behutsam werden die Arbeiten durch Farben, wie schwarz, weiß, oder rot ergänzt. Die Farbe betont die Eigenheiten des Materials und macht es durch diese Verfremdung spür- und erlebbar.
Walter Weer über seine Verfahrensweise:"Die einfachen Formen meiner Objekte, die manchmal Ähnlichkeit mit Gegenständen des Alltags haben, entstehen zunächst durch Konstruktion. Doch während des Konstruierens setzt bereits die Dekonstruktion ein. Parallel zum Zusammenfügen, Verfestigen der Konglomerate, erfolgt das Ausschneiden, kontrollierte Zerstören, Abreißen und wieder Zusammenfügen, das Verknüpfen, aber auch das Öffnen, das Auseinanderreißen von Schnüren und Knoten, das Aneinanderkleben und Abziehen von Oberflächen."
Hierfür sammelt der Künstler Schnüre, Fäden, Karton und unterschiedliches Papier um aus Abfallprodukten des Alltags Neues entstehen zu lassen. Verwendete Zeitungsausschnitte verweisen auf die Vergänglichkeit der Zeit und setzen grafische Zeichen im Raum. Der Künstler selbst beschreibt seine Arbeiten als Zustand des Atmens und Schwebens. Ihre Bedeutungsdichte wiederum verleiht ihnen die nötige Schwere.
Auch Josef Adam Moser schafft aus einfachsten Elementen faszinierende Gebilde, die die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur aufheben. Vielmehr sind seine Arbeiten als Hinweis auf die Malerei zu verstehen, wobei er sich vor allem mit der Beziehung zwischen Raum und Skulptur, Farbfläche und Farbräumlichkeit, Licht und Reflexion auseinandersetzt. Seine Wandobjekte oder freistehende Skulpturen bestehen aus mehreren, seriell übereinander geschichteten oder nebeneinander gereihten Einheiten elementarer Formen, auf deren Innen- und Rückseite Farbe aufgetragen wurde. Erst die Bewegung des Betrachters vor dem Kunstwerk bewirkt eine Irritation der Wahrnehmung, wodurch sich Raster, Muster und Farbspiegelungen ergeben. Durch den Kontrast, die Überschneidung, mehrerer Farben entsteht ein Klangbild im Spiel mit Licht und Schatten. Diese zurückhaltenden und sanft anmutenden Werke werden im Prozess der Wahrnehmung zum fulminanten Raumerlebnis.

Herwig Zens , Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien, baut seine Seele in kleinsten Streifen ab. Das ist das Material seiner Kunstarbeit. Zens beschaut nicht , er arbeitet mit den Augen:Zens schöpft nicht, er arbeitet mit den Händen, mit dem ganzen körper, Zens zerdenkt nichts, er arbeitet an seinen Gedanken.und ständig gibt er seine Arbeit zu Protokoll:auf Papier, mit Papier , durch Papier , über Papier. Papier verletzlich, unbeständig, es wird in die Hand genommen und weiss, dass es weggeworfen wird.Zens arbeitet auf Papier, fasziniert von Formen und Farben, er arbeitet, verarbeitet, bearbeitet. überarbeitet es, bedeckt es mit seinen Architekturen, Gebäudearchitekturen ,Landschaftsarchitekturen, Menschenarchitekturen, bedeckt es mit den Spuren seiner Arbeit , mit sich selbst.
Der zweite Radierzyklus, der auf der Ausstellung gezeigt wird ist der Palermo- Zyklus. Dabei handelt es sich um die Mumien in den Katakomben der Kapuziner in Palermo(Sizilien).
Das Abfallstück einer Kupferplatte war der Anreger des seit 1977 durchgehend geführten Tagebuches in radierter Form. Seither sind es über 500 Seiten geworden und es scheint als sei kein Ende abzusehen. Gemeinsam mit Kurt Zein druckte Herwig Zens alle Platten auf einen 40 m langen Streifen und kam damit ins Buch der Rekorde.Technisch ist das absolut unmöglich, doch weder Zein noch Zens verraten wie es trotzdem glückte. Die Arbeit ist unverkäuflich.
Das radierte Tagebuch wurde bereits bei der art multiple in Düsseldorf auf der Estampa in Madrid und in Betanza gezeigt.

 

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Event Generali

5. Juli 2007

 


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