DIE WARENLEHRE ÜBERGREIFT DIE DREI SPHÄREN
Biosphäre  - Gesellschaft - Wirtschaft:
ÖKOLOGIE - SOZIALES - ÖKONOMIE

  Der Sinn der Warenproduktion ist soziobiologischer Natur:
      "Weiterleben bei wachsender Lebensqualität"

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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              DIE WARENLEHRE IST NACHHALTIGKEITSLEHRE
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                   Das reale Wirtschaftsgeschehen von drei Sphären überlagert:
                     Mikroökonomie: Betriebe, Einzelhaushalte, (Märkte)    > Rentabilität: "Profit"
                     Makroökonomie: Staatshaushalte (Volkswirtschaft)    > Zukunftsfähigkeit
                      Ökologie: Naturhaushalt (Biosphäre / Gesellschaft)    > Lebensfähigkeit


Die Nachhaltige Entwicklung beruht auf einer Triade von Erkenntnissen,
die das Leben gelingen lassen helfen,
das ist die Vereinbarkeit von
ÖKONOMIE                      SOZIALES                       ÖKOLOGIE



Die Gewinnmaximierung ist gegenüber der Maximierung der Lebensfähigkeit irrelevant.


Nachhaltigkeitslehre - die Integration der Ware:

 Als Lebensmittel bzw. Mittel zum Leben sind die WAREN ...
                      Mittel zur Bedürfnisbefriedigung (biologische Bedeutung)
                      Gegenstand des Handels (soziokulturelle Bedeutung)
                      Gegenbegriff zu Geld (ökonomische Bedeutung)
...  als Mittel zur Bedarfsdeckung: PRODUKTE (betriebswirtschaftliche Bedeutung)
...  als Mittel der allgemeinen Wohlfahrt: GÜTER und DIENSTLEISTUNGEN
                                                      (volkswirtschaftliche Bedeutung)


                 

Die soziobiologische Bedeutung der Bedürfnisse
betrifft die kulturelle Verschränkung von
Ethologie und Ethik:


"Bedürfnisse sind angeborene (instinkthafte), beim Menschen kulturell überformte (erlernte) Antriebe des Handelns, welche auf die Lebenserhaltung und Verbesserung der Lebensqualität zielen."
 

Ethologie: untersucht die vererbten Programme des Verhaltens - Kybernetik 1.Ordnung
Ethik: ist die Befassung mit der Frage nach dem richtigen Handeln -  Reflexionsleistungen zur Nachhaltigkeit - Kybernetik 2. Ordnung

 

 Zur Bio-kulturellen Programmatik:

  1. Die Real-Ökonomie ist eine Abfolge von Wahlhandlungen:
    jede Entscheidung braucht eine Entscheidungsgrundlage.
  2. Es gibt keine ürsprünglichere Ökonomie außer im biologischen Bereich.
    Die Ökonomie ist die absolute Voraussetzung des Lebens.
  3. Ökonomie und Biologie (Wirtschaft und Leben) sind keine Gegensätze,
    sondern bedingen einander wechselseitig.
  4. Die Menschheit ist ein Teil der Biosphäre und damit abhängiges Glied
    der Ordnung des Lebendigen.
  5. Die Realwirtschaft unterliegt biologischen Systemzwängen (Constraints).
  6. Die erkenntnistheoretische Grundlage zur Realwirtschaft
    ist die Ökonomie des Lebendigen, die Bioökonomie.
  7. Lebensdienliche Ökonomie: Ziel jeder Ethik ist es, Normen zu sichern, deren Befolgung zur wachsenden Realitätsdichte führt (Rupert Lay).
                                 
                                                >> Wirtschaftsethik: Bestimmung der Ware und Realwirtschaft