Ganzheitlichkeit  
ist ein Wesensmerkmal der Fachkultur von Warenlehre
bewusste Inter- und Transdisziplinarität.

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In der "Spaltung des Weltbildes"
ist die Warenlehre ist ein Brückenfach zwischen den Geistes- und Naturwissenschaften.


Die drei Säulen der Wirtschaftswissenschaften

    ÖKONOMIE 
im 18. Jahrhundert
nach Johann Georg Krünitz: Oeconomisch-technische Encyclopädie:
    LANDWIRTSCHAFT
Naturgeschichte
HAUSWIRTSCHAFT STAATSWITRSCHAFT
   

Erzeugung
landwirtschaftlicher Produkte
Beschreibung
natürlicher Ressourcen und Vorgänge

  Verarbeitung
    der Naturprodukte
   und der
 landwirtschaftlichen
  Erzeugnisse

Kontrolle

Organisation

Förderung

     

(Die Hauswirtschaft wandelte sich zur produzierenden und
konsumierenden Einzelwirtschaft)

 
   


In der gängigen Terminologie sind die Entsprechungen
des 20. Jahrhunderts:
 

   

ÖKOLOGIE
Biologie und Warenlehre
Bioökonomie

MIKROÖKONOMIE
Betriebswirtschaftslehre

MAKROÖKONOMIE
Volkswirtschaftslehre

   


Themen
:                             Mensch / Umwelt


Markt


Staat

   

Interesse:                           Bedürfnisse (Gesundheit)


Bedarf


Wohlfahrt

   

Funktionsträger:                               Waren


Produkte


Güter und Dienstleistungen

   

Instrumente:                       (Arbeits-)technologie


Management


Politik

   

Prinzipien:                           Nachhaltiger Nutzen


Gewinn


Sparsamkeit

    Entitäten:
Materie, Energie, Information
           (Ressourcen)


Geld
(Preise)


Arbeit, Kapital, Boden
(Produktionsfaktoren)

 

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Schöpfer und Wegbereiter der Warenkunde und Technologie war der
Göttinger Universalgelehrte Johann Beckmann.

Schöpfer der Studienrichtung "Biologie und Warenlehre" war der
Wiener Ordinarius Josef Hölzl.